
Die Premiere am 2. September 2007 im Rathaus von Hagenow war ein voller Erfolg. Noch einen Tick besser waren wir am 8. September 2007 in Nordholz. Geradezu grandios war unsere Vorstellung am 13. Oktober 2007 im Berliner Ensemble (im Pavillon) am Schiffbauerdamm in Berlin. Am 2. November 2007 in Hamburg-Lurup waren wir nicht ganz so gut. Aber am 17. Februar 2008 im SPEICHER in Husum, am 12. April in Uelzen und am 8. Juni in Hamburg-Altona konnten wir unser Publikum wieder mitreißen. Und dann der 20. Juni in Santa Fu, der größten Justizvollzugsanstalt in Hamburg: Unser Spiel wurde von den Insassen mit großer Begeisterung aufgenommen. Die nächsten Aufführungen sind am ... Freitag, den 5. September 2008 um 19.30 Uhr in der Freikirche Vineyard in Hamburg-Harburg Freitag, den 26. September 2008 um 19.00 Uhr im Kulturforum/Gut Wienebüttel in Lüneburg Samstag, den 11. Oktober 2008 um 19.00 Uhr im Stadttheater in Heide Samstag, den 1. November 2008 um 18.00 Uhr im Kühlhaus in Flensburg Donnerstag, den 20. November 2008 um 19.00 Uhr in der St.-Peter-Kirche in Hamburg-Groß Borstel Worum geht es in dem Stück: Markus verlor zuerst seine Arbeit, dann seine Wohnung. Karl-Heinz ist ein Säufer. Eule betrachtet die Welt lieber durch sein Fernglas. Joachim, der alte Schauspieler, hat schon seit Jahren kein Engagement mehr bekommen. Und Paule ist Profi im Betteln. Diese fünf teilen sich ein kleines, schäbiges Zimmer in der Pension Sonnenschein. Dafür bekommt die Eigentümerin, Frau Breuer, vom Staat 32 Mark pro Nacht und Bett. (Ja, sie bekommt die Miete in D-Mark, denn unser Theaterstück spielt im Jahre 1995.) Und da die heruntergekommene Pension 30 Zimmer hat, kommt für Frau Breuer und ihre Tochter eine Menge Geld zusammen. Paule dagegen sagt von sich: Wenn ich als Kind, um irgendwas zu holen, allein in den dunklen Keller musste, habe ich aus Angst vor der Dunkelheit laut gepfiffen. Heute bin ich erwachsen und pfeife den ganzen Tag.
Die Sachbearbeiterin auf dem Sozialamt hat für Paule zwar volles Verständnis, hält sich ansonsten aber an ihre Vorschriften. Außerdem gibts in dem Stück noch den Fahne schwenkenden BVB-Fan Eddi, Frau Holthusen, die für die Breuers beflissen die Pension leitet und Bruno, der immer mit Besen, Eimer und Feudel unterwegs ist. Ein Pinguin und ein Lächeln, dass sich verirrt hat, spielen auch noch eine Rolle.
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